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Sonne, Sommer, Sonnencreme: Warum der Sonnenschutz so wichtig ist

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Porträt von Moët Jacobivon Moët Jacobi

Bild Sonnencreme

Es ist ein Thema, von dem man heute immer wieder hört oder liest: Die Sonnencreme. Es sollte nichts Neues mehr sein, dass man sie eigentlich täglich verwenden sollte. Nicht nur in den warmen Monaten des Frühlings und Sommers, sondern auch im Herbst und Winter. Nur halten sich die wenigsten daran und viele wissen nicht, warum der Sonnenschutz so wichtig ist. «Hautkrebs». Darauf kommen die meisten, wenn man sie fragt, warum man sich eigentlich vor der Sonne schützen sollte. Immer bekannter wird auch, dass die Sonnenstrahlen zur Hautalterung führen können. Darüber hinaus wissen nur die allerwenigsten Bescheid. Was genau bewirkt die Sonne, dass sie unserer Haut schadet?

Es sind die UV-Strahlen, die für unsere Haut gefährlich werden können; genauer die UVA- und UVB-Strahlen. Während die UVB-Strahlen vor allem Sonnenbrand verursachen, dringen UVA-Strahlen tiefer in die Haut und können zu Hautalterung und Zellschäden führen. Während die UVB-Strahlen durch eine dichte Wolkendecke oder eine Glasscheibe grösstenteils abgehalten werden, ist das bei den UVA-Strahlen nicht der Fall. Beide Strahlen können zu Mutationen führen und deshalb das Hautkrebsrisiko erhöhen. Deshalb sollte man eine Sonnencreme verwenden, die sowohl gegen UVA- als auch UVB-Strahlen schützt. Es kommt aber auch noch ein weiterer Punkt hinzu: Wer die Umwelt schützen will, sollte auf die Inhaltsstoffe achten. Chemische Filter und Nano-Teilchen werden immer wieder kritisch diskutiert, da sie dieser schaden.

Klar sollte sein, dass das Verwenden von Sonnencreme heute eigentlich ein Muss ist. Jedoch fällt sie wohl unter die Kategorie der Zahnseide: Man weiss, man sollte, tut es aber nicht. Allerdings kann das Auswirkungen auf unsere Zukunft haben. Das weiss unsere Expertin Sonja Kunz sehr genau. Sie arbeitet als Kosmetikerin und begegnet der Thematik immer wieder. Gerade bei älteren Leuten sieht sie, welche Folgen unzureichender Sonnenschutz für die Haut haben kann. «Die Haut vergisst nicht», meint sie dazu und berichtet von weissem Hautkrebs, der häufig erst in einem späteren Stadium bemerkt wird.

Deshalb rät sie zu einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50, gerade im Gesicht, welches der Sonne am meisten ausgesetzt ist. Die Marke Deynique gefällt ihr besonders gut, da sie eine Sonnencreme im Sortiment führt, die nicht zu schwer auf der Haut liegt, umweltfreundlich ist und gleichzeitig einen fairen Preis hat. «Übertreiben muss man es aber auch nicht. Wenn man weiss, dass man den ganzen Tag im Büro ist, kann man den Sonnenschutz auch mal weglassen.» Sobald man weiss, dass man beispielsweise die Mittagspause in der Sonne verbringt, sollte man sich eincremen.

Folgendes empfiehlt der Konsumentenbund bei Sonnencreme:

  • Tragen Sie die Sonnencreme grosszügig auf. An vielem kann man sparen, bei der Sonnencreme sollte man es nicht.
  • Die Creme sollte man ca. 15-30 Minuten vor dem Verlassen des Hauses auftragen.
  • Einen Schutz von mindestens LSF 30 wählen, besser wäre LSF 50. Achten Sie darauf, dass die Sonnencreme sowohl vor UVA- als auch UVB-Strahlen schützt (oft unter dem Namen Breitbandschutz).
  • Nachcremen: Vor allem, wenn man sich im Wasser befindet oder stark schwitzt.

Die Sonne lässt sich nicht verteufeln. Sie ist die Grundlage für unser Leben. So ist zum Beispiel Vitamin D, welches ebenfalls durch die UVB-Strahlen entsteht, wichtig für unsere Gesundheit. Fehlt es, kann das sowohl auf den Körper als auch auf das Gemüt negative Auswirkungen nehmen.

Unterschätzen sollte man die Stärke der Sonne trotzdem nicht. Auch wenn sie sich wohltuend anfühlt, ist es wichtig, seine Haut zu schützen. Hier gilt, wie in so vielen Bereichen des Lebens: Lieber vor- als nachsorgen.

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