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KonMari-Methode richtig anwenden: Tipps für mehr Ordnung und Freude

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von Redaktion Konsumentenbund

Woman folding clothes

KonMari-Methode – kurz und klar

Die KonMari-Methode hat in den letzten Jahren viele Haushalte weltweit inspiriert und ist auch in der Schweiz ein beliebter Ansatz, um Ordnung in die eigenen vier Wände zu bringen. Für viele stellt sich jedoch die Frage, wie man diese Methode am besten umsetzt und welche Vorteile sie tatsächlich bietet.

Die Grundlagen der KonMari-Methode

Die KonMari-Methode, entwickelt von der japanischen Aufräumexpertin Marie Kondo, konzentriert sich darauf, nur jene Gegenstände zu behalten, die Freude bereiten. Der Prozess beginnt damit, alle Gegenstände einer Kategorie, z.B. Kleidung, an einem Ort zu versammeln. Anschliessend hält man jedes Objekt in Händen und fragt sich: „Macht es mich glücklich?“ Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der man sich wohlfühlt und die den eigenen Lebensstil unterstützt.

Systematisches Vorgehen für nachhaltige Ergebnisse

Ein entscheidender Punkt der KonMari-Methode ist die systematische Herangehensweise. Anstatt raumweise aufzuräumen, geht man nach Kategorien vor: Kleidung, Bücher, Papiere, Kleinkram und zuletzt sentimentale Dinge. Diese Reihenfolge hilft, das richtige Gefühl für den Prozess zu entwickeln und macht es einfacher, sich von Dingen zu trennen, die keinen emotionalen Wert haben. Wichtig ist jedoch auch, danach ein nachhaltiges Ordnungssystem zu etablieren, damit die Ordnung von Dauer ist.

Praktische Tipps zur Umsetzung

Für den Anfang kann es hilfreich sein, sich kleine Ziele zu setzen, um nicht überwältigt zu werden. Beginne mit einer Kategorie und setze dir realistische Zeitrahmen. Ein weiterer Tipp ist, sich an Marie Kondos spezielle Falttechnik zu halten, um mehr Platz in Schränken und Schubladen zu schaffen. Am Ende sollte jeder Gegenstand einen festen Platz haben, um das Chaos langfristig zu verhindern.

Behalte nur, was Freude bringt und finde für alles einen festen Platz.

Checkliste für die KonMari-Methode

  • Alle Gegenstände einer Kategorie sammeln.
  • Jeden Gegenstand genau ansehen und entscheiden, ob er Freude bringt.
  • Dinge, die keine Freude bringen, aussortieren.
  • Die Räume nach Kategorien aufräumen: Kleidung, Bücher, Papiere, Kleinkram, Erinnerungen.
  • Ein langfristiges Ordnungssystem etablieren.
  • Spezielle Falttechniken anwenden, um Platz zu sparen.
  • Regelmässige Überprüfung: Passt das System noch zu meinem aktuellen Lebensstil?

Mit dieser Methode entsteht nicht nur mehr Ordnung im Zuhause, sondern auch ein Gefühl der Zufriedenheit und Klarheit im Alltag.

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