Partner & Experten

Weniger ist mehr: Warum viel Reinigungsmittel oft das Gegenteil bewirkt

Partner & Experten3 Min. Lesezeit

von Redaktion Konsumentenbund

Jennifer Fischlin

In unserer Beitragsreihe stellen wir Unternehmen und Expertinnen und Experten aus dem Netzwerk des Schweizerischen Konsumentenbunds vor – Partner, die für Qualität, Verlässlichkeit und echte Kundennähe stehen. Heute: Jennifer Fischlin von der Fischlin Reinigung.

Viel hilft viel? Gerade beim Putzen ist das ein weit verbreiteter Irrtum. Jennifer Fischlin, Gründerin und Chefin der Fischlin Reinigung, weiss aus Erfahrung: Zu viel Reinigungsmittel schadet nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Resultat. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, warum der Gartenschlauch bei der Fensterreinigung oft mehr Schaden als Nutzen anrichtet und weshalb die körperlich anspruchsvolle Arbeit in der Reinigungsbranche mehr Wertschätzung verdient.

Ein häufiger Irrglaube in der Reinigung ist, dass eine grosse Menge an Reinigungsmittel automatisch zu mehr Sauberkeit führt. «Manchmal ist weniger mehr», erklärt Jennifer Fischlin. «Es braucht nicht immer eine grosse Menge an Reinigungsmittel im Wasser. Ganz im Gegenteil – auch wenig reicht aus und erzielt dasselbe Resultat, wenn nicht sogar ein besseres.» Wird zu viel Mittel verwendet und nicht gründlich abgewaschen, bildet sich eine Schicht auf der Oberfläche, die – besonders bei Fenstern – zu unschönen Schlieren führt. Ein sparsamer Umgang mit Reinigungsmitteln ist zudem deutlich umweltschonender.

Der Gartenschlauch-Fehler

Ein besonders kostspieliger Fehler, den Kunden oft in bester Absicht machen, ist das Abspritzen von Fenstern und Storen mit dem Gartenschlauch. «Sie meinen es gut und wollen den gröbsten Schmutz entfernen», weiss Fischlin. Doch wenn nicht sofort nachgereinigt wird, trocknet das Schmutzwasser ein und hinterlässt eine hartnäckige Kalkschicht. Diese lässt sich von Fenstern nur mit grossem Mehraufwand entfernen – und von Storen oft gar nicht mehr. Ihre klare Empfehlung: «Wenn mit dem Schlauch abgespritzt wird, am besten gleich die Fenster und Storen reinigen. Ansonsten ist es besser, wenn man es lässt.» Ausnahmen gelten nur bei sehr kalkarmem Wasser oder der Verwendung von speziellem Reinwasser.

Entlastung im Alltag und der Wunsch nach Wertschätzung

Für Jennifer Fischlin steht der Kunde im Mittelpunkt. Oft erfährt sie im persönlichen Gespräch die wahren Beweggründe, weshalb eine Reinigung gewünscht wird. «Wir legen grossen Wert darauf, unsere Kunden zu entlasten und zu unterstützen», betont sie. Doch während die Kunden die Entlastung schätzen, wünscht sich Fischlin für ihre Branche insgesamt mehr Anerkennung – auch in finanzieller Hinsicht. «Es besteht im Allgemeinen eine grosse Unausgeglichenheit, was das Verdienen der verschiedenen Branchen angeht», gibt sie zu bedenken. Die Arbeit in der Reinigung ist körperlich anstrengend, man ist den ganzen Tag auf den Beinen und muss strikte Zeitfenster einhalten. Dennoch stossen Preisanpassungen oft auf Unverständnis, selbst wenn die Tarife im Vergleich zu anderen Dienstleistern moderat sind. Hier wünscht sie sich ein grösseres Bewusstsein für den Wert dieser harten Arbeit.

——————————————————————————————

Über das Unternehmen:

Die Fischlin Reinigung, gegründet und geführt von Jennifer Fischlin, bietet professionelle und umweltschonende Reinigungslösungen. Mit einem klaren Fokus auf fachgerechte Ausführung und persönliche Entlastung der Kunden steht das Unternehmen für Qualität und Zuverlässigkeit. Als Träger des Qualitäts- und Vertrauenslabels „Kundenversprechen“ des Schweizerischen Konsumentenbunds zeichnet sich die Fischlin Reinigung durch herausragende Servicequalität aus.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.fischlinreinigung.ch

Passende Unternehmen

Passende Fachpersonen

← Zurück zum Blog