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Betriebliches Mentoring als entscheidender Erfolgsfaktor in der KI-geprägten Welt

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von Redaktion Konsumentenbund

ChatGPT Image 11. Juni 2026, 06_21_01

Partnered Content von Swiss Coaching Association

In einer Arbeitswelt, die unter ständigem Wandel ist, müssen insbesondere neue Prozesse und Technologien gut in das Unternehmen eingebettet werden. Genau an solchen Schlüsselstellen können betriebliche Mentor:innen Unternehmen und Führungskräfte die nötige Unterstützung bieten.

Die heutige Arbeitswelt ist geprägt von Digitalisierung, Individualisierung und Fachkräftemangel und befindet sich daher in stetigem Wandel (personio, o. D.). Die Arbeitswelt 4.0 wird besonders durch die Digitalisierung geprägt und somit auch durch die aktuelle Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz. Besonders die generativen künstlichen Intelligenzen können unsere Arbeitsweise fundamental verändern. Prozesse können so automatisiert, Aufgaben verändert und Fähigkeiten neu verteilt werden (Deloitte, 2025). Genau bei solchen Herausforderungen können betriebliche Mentor:innen Unternehmen und Mitarbeitende optimal unterstützen.

Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt

In der heutigen Arbeitswelt ist künstliche Intelligenz kaum mehr wegzudenken. Besonders bei Routineaufgaben können KI-Systeme diese Prozesse strukturieren und automatisieren. Auch generative KI-Systeme kommen immer mehr zum Zug: In kreativen Bereichen wie Text- und Bildgenerierung gehören diese mittlerweile zum Alltag (Leimeister, o. D.). Jan Marco Leimeister, Professor für Wirtschaftsinformatik, betont, dass die Zukunft der Arbeitswelt eine Mischung zwischen KI und Mensch sein wird, also ein hybrides Modell (Leimeister, o. D.). Doch die Frage danach, welche Arbeitsbereiche und Verantwortung von einer KI übernommen wird, ist noch unbeantwortet (Leimeister, o. D.). Bei solchen Fragen sollten Führungskräfte aktiv werden. Konkret bedeutet dies zum Beispiel das Aufzeigen des Potenzials und der Integration eines KI-Tools.

Fixed vs. Growth Mindset

Besonders in einer solch fluiden Arbeitswelt ist lebenslanges Lernen notwendig, damit neue Technologien angenommen und angewendet werden können. Menschen mit einem Fixed Mindset sind überzeugt, dass Wissen und Fähigkeiten statisch sind und einem Menschen seit Geburt an mitgegeben werden. Im Gegensatz dazu stehen diejenigen, die ein Growth Mindset besitzen. Menschen mit einem Growth Mindset sind der Überzeugung, dass Wissen und Fähigkeiten ein dynamisches Gut sind und diese immer ausgebaut werden können (Windolph, 2023). Das Growth Mindset bringt viele unterschiedliche Vorteile mit sich: aus Fehlern wird gelernt, die Resilienz gefördert und die Motivation erhöht. Menschen mit einem Fixed Mindset können jedoch das Growth Mindset erlernen (Windolph, 2023). Besonders in der heutigen schnelllebigen Arbeitswelt ist das Growth Mindset ein zentraler Erfolgsfaktor. Hier kommt betriebliches Mentoring ins Spiel: Betriebliche Mentor:innen können gezielt helfen, ein Growth Mindset zu entwickeln.

Betriebliches Mentoring in der KI-Ära

Als betriebliche:r Mentor:in können Unternehmen und Teams in Veränderungsprozessen begleitet werden und sie können gezielt Zukunftskompetenzen fördern. Betriebliche Mentor:innen können dabei situationsabhängig drei verschiedene Rollen einnehmen: Coach, Berater:in und Trainer:in (Betriebliche/r Mentor/in Eidgenössische Berufsprüfung, o.D.). In einem Business Coaching wird lösungs- und ressourcenorientiert gearbeitet. In der Rolle als Coach unterstützt ein:e betriebliche:r Mentor:in Ziele und Lösungen zu definieren und begleitet durch den Veränderungsprozess. Im Gegensatz zur Beratung werden von einem Coach keine Ratschläge erteilt. Berater:innen bieten mit ihrem eigenen Fachwissen Unterstützung und konkrete Ratschläge werden erteilt. Trainer:innen geben konkrete Übungen vor, anhand derer eine Veränderung oder eine Verhaltensweise geübt werden können (Swiss Leaders, 2017).

Betriebliche Mentor:innen sind also vielfältig einsetzbar. Sei es in einem Business Coaching für Einzelpersonen oder für eine Organisation – betriebliche Mentor:innen in den unterschiedlichsten Situationen, zum Beispiel bei technologischen Übergängen oder einem Strukturwandel, die nötige Unterstützung bieten.

Quellenangaben

Betriebliche/r Mentor/in Eidgenössische Berufsprüfung (o. D.). Begleiten. Verändern. Wirken. https://bp-mentor.ch/berufsbild/

Deloitte (2025, 01. Juli). Generative KI und die Zukunft der Arbeit. https://www.deloitte.com/de/de/services/consulting/perspectives/generative-ki-und-die-zukunft-der-arbeit.html

Leimeister, J. M. (o. D.). Generative KI: Revolution der Arbeitswelt und Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit. Universität St. Gallen. https://es.unisg.ch/de/blog/generative-ki-revolution-der-arbeitswelt-und-schluessel-zur-wettbewerbsfaehigkeit/

Personio (o. D.). Arbeit 4.0: Bedeutung, Auswirkungen, Herausforderungen. https://www.personio.ch/hr-lexikon/arbeit-4-0/

Swiss Leaders (2017, 05. Dezember). Mentoring macht Schule. https://www.swissleaders.ch/article/weiterbildung/mentoring-macht-schule

Windolph, A. (2023, 15. März). Growth Mindset vs Fixed Mindset: Beginnt Erfolg wirklich im Kopf? Projekte leicht gemacht. https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/softskills/zeitmanagement/growth-mindset-fixed-mindset/

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